Was ist „die NähMaSchine“? 

 

Gegenwärtige und ehemalige Neumünsteraner bilden ein auf Wachstum ausgelegtes Netzwerk, um Wissen und Erfahrungen aus möglichst unterschiedlichen Generationen, vielen verschiedenen Berufen und etlichen gesellschaftlichen Bereichen für eine  positive Entwicklung der Stadt als Gemeinwesen zu nutzen. 

 

Auf dieser nichtkommerziellen, politisch neutralen und konfessionell ungebundenen Plattform kann jeder Fähigkeiten, Talente und Ideen einbringen - immer freiwillig, nach eigenem Ermessen und ohne Zeitdruck. In Arbeitsgruppen wie dem Literaturschal werden dann Projekte entwickelt.

Zu den Zielen gehört unter anderem,  an Neumünsters Tradition als norddeutsche Textilstadt anzuknüpfen und neue Impulse zu setzen, die Handelskultur inhabergeführte Geschäfte in der Stadt zu fördern und Neumünsters Kulturszene zu bereichern. So hat bereits die Arbeitsgruppe „PopUp-PepUp“ die Schaufenster mehrerer leerstehender Läden in der Innenstadt auf originelle Weise bestückt und gleichzeitig den Bekanntheitsgrad einiger inhabergeführten Unternehmen erhöht.

 

 

Was will das Bürgernetzwerk

„die NähMaSchine“?

Kleine Geschäfte, gemütliche Cafes und urige Kneipen, die allesamt eine individuelle Handschrift und viel Herzblut ihrer Inhaber erkennen lassen, prägen maßgeblich die Handels-,  Dienstleistungs- und Freizeitkultur einer Stadt wie Neumünster.  Erst durch die inhabergeführten Läden, Boutiquen und Treffpunkte wird eine Stadt unverwechselbar und damit unterscheidbar von anderen Städten.

 

Zudem bilden diese einzigartigen Betriebe einen Kontrast zur Eintönigkeit von Handelsketten und Systemgastronomie. Deshalb hat sich das lokale Bürgernetzwerk „dieNähMaSchine“ der Förderung der inhabergeführter Handelskultur mit seiner für Neumünster typischen Ausprägung verschrieben.  Zu den Kräftewerken (so heißen Projekte der NähMaSchine) zählt unter anderem der „Literaturschal“, der erstmals im Februar 2018  die Kulturszene der Stadt bereichern wird.

 

Daran sind nicht nur etliche Themenfreunde der NähMaSchine beteiligt, sondern  - unter Federführung der NähMaSchine  - auch andere Initiativen, Institutionen und Unternehmen.  Und dabei geht prinzipiell niemand voran: Gemeinsam mit gebündelter Kompetenz und ohne kommerzielle Absichten  setzen sich über 50 Bürger unentgeltlich als Vorlesende, Moderatoren, Stuhlträger, Webdesigner, Plakatkleber, Technikunterstützer, Transporteure usw. ein. Welch ein Statement!

Gleiches gilt für einen Sponsor, der sich nicht in den Vordergrund drängt, sondern sich neben seiner großzügig zur Verfügung gestellten Summe selbst mit seiner Familie in Planung und Umsetzung aktiv einbringt. Welch ein Statement! Zwei Lese-Initiativen, die nicht nur ihrer Leselust und Kulturfreude frönen, sondern auch ihre soziale Kompetenz in die ohne sie nicht mögliche Planung einbringen. Welch ein Statement!  Eine bedeutende Kulturinstitution der Stadt, die durch ihre Direktorin Lösungswege aufzeigt. Welch ein Statement!  Eine erfolgreiche Autorin, die ihr Mitwirken sofort und ohne Gegenleistung zusagte. Welch ein Statement! Mit diesem Kräftewerk wird eine Matrix erstellt, nach derem Vorbild andere Vorhaben der NähMaSchine in die Tat umgesetzt werden sollen und mit der in Zukunft ganz andere noch unbeantwortete städtische Fragestellungen angegangen werden können.

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