Der MundSchatz von uns für Euch

Maskennähen für unsere Stadt

Am 18.März erschien ein Bericht im ZDF in den Nachrichten über einen Mangel an Masken für nichtmedizinisches Personal an der Universitätsklinik Essen. Verwaltungspersonal, sogar die Gärtner nähten dort aus Laken und Kitteln Masken, für Reinigungskräfte zum Beispiel.

Da die NähMaSchine nach dem Prinzip handelt, "Frage nicht, was Deine Stadt für dich tun kann, sondern frage, was du für deine Stadt tun kannst", kam sofort die Idee auf, es in Neumünster nicht so weit kommen zu lassen.

Zeitgleich wurden in der Datenbank zehn Themenfreundinnen "Nähen" ermittelt und eine Umfrage im Vorstand gestartet, um 1000 Euro für Material zur Verfügung zu stellen. Alle Näherinnen sagten begeistert zu und im Vorstand entschied man sich mit zehn zu eins Stimmen unserer Stadt das Nähangebot zu machen.

Die Entscheidung über die Stoffauswahl und das Nähmuster soll der Stadt überlassen werden. So wie es auch in Essen vorgegeben wurde. Die NähMaSchine bietet also Arbeitskraft und Materialgeld an.

Am 20. März unterbreitete die NähMaSchine das Angebot, bei Bedarf loszulegen.

Sollte also ein Engpass entstehen, sind wir da.

So wurde unser Angebot auch verstanden. Freude wurde ausgedrückt und man wird gern bei Bedarf auf uns zurück kommen.

Unsere Themenfreundinnen haben sich in der Zwischenzeit schon einmal warm genäht (siehe Fotos). Wenn wir keinen Nähauftrag bekommen, ist das genau so okay für uns.

Um allen Politikverdrossenen, Wutbürgern und Hetzern gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen:

Die NähMaSchine motzt nicht, sie macht, wir sind Mutbürger und sehen unser Angebot als Würdigung unserer Stadt und nicht zuletzt auch als Solidarität mit den Entscheidungsträgern, die in diesen Zeiten um ihre Aufgabe nicht zu beneiden sind.

 

Bleiben Sie gesund

Peter Weiland(LGOOO☀️☀️☀️) aus dem Vorstand der NähMaSchine

(geschrieben am 25.03.2020)

 

 

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