19/5 - 19 Reporter für die Pressefreiheit

Das Schönste, was unser Land zu bieten hat

Nach dem Krieg entstand das Grundgesetz.

Mit 19 Grundrechtsartikeln, um die man uns in vielen Teilen der Welt beneidet.

 

Einer davon:

Artikel 5 GG

Art 5. (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

 

Artikel 5 GG - Für viele ein Traum

Immer wieder müssen Journalisten nach Schikanen, Übergriffen oder Todesdrohungen ihre Heimatländer verlassen. Doch selbst hinter den Staatsgrenzen endet die Verfolgung oft nicht – Drohungen und Einschüchterungsversuche begleiten viele der Flüchtlinge bis in ihre Exilländer. Hinzu kommen die Probleme nach der Ankunft im fremden Land: bürokratische Hürden, Sprachschwierigkeiten und fehlende berufliche Perspektiven.

Artikel 5 GG - Für viele ein Traum.

Für uns selbstverständlich. Setzen wir uns ein, dass es so bleibt.

19/5 - 19 Journalisten im Exil

Syrien

Yahya

Al Aous

 

Yahya Al Aous ist ein syrischer Menschenrechtsaktivist und Journalist, der sich insbesondere für die Rechte der Frauen eingesetzt hatte. Er schrieb kritische Artikel zur Situation der Menschenrechte in Syrien für eine in den Vereinigten Emiraten registrierte Website. Wegen dieses Engagements wurde er von 2002 – 2004 inhaftiert. Reporter ohne Grenzen konnte sich erfolgreich für seine Aufnahme durch die Bundesregierung einsetzen. Er lebt mit seiner Familie seit April 2015 in Berlin und schreibt u.a. für das „Handelsblatt“ und die „Süddeutsche Zeitung“. Aktuell arbeitet er an einem Buchprojekt.

Syrien

Majid

Albunni

 

Majid Al-Bunni ist ein syrischer Journalist aus Homs. Von 2008-2010 arbeitete er im regierungsnahen Radio und Fernsehen. Weil seine Arbeit von Sicherheitsdiensten kontrolliert wurde, geriet er in Schwierigkeiten und verließ diese Institutionen. Ab März 2011 äußerte er sich im Zuge öffentlicher Protestbewegungen regimekritisch in sozialen Medien, woraufhin er immer wieder bedroht wurde. Im November 2011 wurde er von Sicherheitskräften verhaftet, verhört, gedemütigt und gefoltert. Man beschuldigte ihn, teil eines medialen Netzwerks zu sein, welches mit westlichen „Ausländern“ in Kontakt stünde. Im April 2012 floh er über China und Malaysia in die Türkei, wo er schließlich als syrischer Geflüchteter ein Visum erhielt. Im Oktober 2013 kam er nach Berlin. Er arbeitet weiterhin beim Baladna Radio und bei der Organisation Syrian Charter, die sich für die Unterstützung freier Medien in Syrien engagiert. Vom syrischen Regime wird er der Zusammenarbeit mit dem Westen beschuldigt, weshalb eine Rückkehr nach Syrien für ihn nahezu unmöglich erscheint. Er arbeitet bei der NGO MiCT

Syrien

Raghdad Albunni

 

Raghad Al-Bunni ist eine syrische Wirtschaftsjournalistin. Sie arbeitete für verschiedene Medien, hauptsächlich für die Zeitung Alwatan und zuletzt für das staatliche Nachrichtenblatt Tishreen. Aufgrund regierungskritischer Äußerungen und ihrer Arbeit zu sensiblen wirtschaftspolitischen Themen wurde sie als wenig regierungstreu und oppositionsnah angesehen. Sie verließ regimetreue Medien und wurde daraufhin vom Assad-Regime bedroht. Mehrere Male wurde die Journalistin von syrischen Sicherheitsbehörden verhört und in Journalistenkreisen angefeindet. Aufgrund des zunehmenden Drucks musste sie im Oktober 2014 ihre Heimat verlassen und flüchtete in die Türkei. Inzwischen wurde Frau Al-Bunni die Flüchtlingseigenschaft gewährt. Reporter ohne Grenzen hatte sich dafür in einem Klageverfahren eingesetzt.

Syrien

Abdalaziz Alhamza

 

Abdalaziz Alhamza ist ein syrischer Journalist und lebt derzeit in Berlin im Exil. Er ist Mitgründer und Pressesprecher für Raqqa is Being Slaughtered Silently (RBSS) – eine Gruppe von Journalisten, die über Raqqa unter der Besetzung des Islamischen Staat (IS) berichtet.
Alhamza hat 2013 seinen Abschluss in Biologie an der Raqqa University erhalten. Als Student hat er immer wieder Proteste gegen das syrische Regime organisiert.  Nach der Besetzung von Raqqa durch den IS, hat sich Alhamza gemeinsam mit anderen Bürgerjournalisten dafür eingesetzt, von der Terrormiliz unabhängige Nachrichten in- und außerhalb der Stadt zu verbreiten. Der Journalist bekam viele Drohungen von Seiten des IS und musste deshalb in die Türkei und später nach Deutschland fliehen. Die Koordination von RBSS wird von Alhamza und seinen Partnern aus dem Ausland weitergeführt. 2017 wurde der Dokumentarfilm City of Ghosts über die Journalistengruppe veröffentlicht. 

Irak

Hayder Alhawani

 

Hayder Alhawani ist ein irakischer Journalist. Er hat als Nachrichtenreporter für verschiedene Sender wie Forat TV oder Al-Bagdadiyya gearbeitet. Zuletzt war er im Irak für Al-Sharqiyya News tätig. In den irakischen Medien kannte man ihn unter seinem Pseudonym: Alhifli. Herr Alhawani geriet aufgrund seiner journalistischen Tätigkeit ins Visier militanter Gruppen. Seine kontroverse Berichterstattung über die interkonfessionellen Konflikte zwischen Sunniten und Schiiten im Irak waren ausschlaggebend dafür, dass er im Jahre 2015 von der islamistischen Gruppierung „Iraqi Heroes“ für vogelfrei erklärt wurde. Wir haben ihn bei seinem Asylverfahren erfolgreich unterstützt und begleiten ihn weiterhin auf seinem beruflichen Weg. Hayder Alhawani kam 2015 nach Deutschland und arbeitet hier für Asia Network Television.

Syrien

Adnan

Al Mekdad

 

Adnan Al Mekdad ist ein syrischer Journalist, der bis November 2011 für die staatliche Zeitung Al-Thaoura arbeitete. Er wurde entlassen, nachdem er sich in seinen Artikeln mehrfach kritisch gegenüber dem Regime äußerte. Er wurde verhört und mehrfach vorgeladen, was zu seinem Entschluss führte, das Land mit seinen vier Kindern zu verlassen. Nach seiner Flucht nach Jordanien, blieb auch dort die Sicherheitslage für ihn angespannt. Die Einschüchterungen und Übergriffe von Seiten der jordanischen Polizei gegenüber Medienaktivisten aus Syrien nahmen zu. Reporter ohne Grenzen setzte sich erfolgreich für seine Aufnahme in der Bundesrepublik ein. Mittlerweile lebt er mit seinen Kindern in Berlin und arbeitet für das Magazin kulturTÜR, das von und für Geflüchtete und deren Nachbarn veröffentlicht wird.

Iran

Soheil

Asefi

 

Soheil Asefi wurde 2008 von der Stadt Nürnberg im Rahmen des Programms „Writers in Exile“, das vom deutschen P.E.N.- Zentrums organisiert wird, eingeladen. Im Iran hatte er zehn Jahre lang in großen Medienunternehmen gearbeitet. Er wurde wegen seiner unabhängigen journalistischen Arbeiten inhaftiert und gegen Kaution wieder freigelassen. Er ist Träger des Hermann-Kasten-Preises. Nach seiner Anerkennung als politischer Flüchtling zog er nach Berlin und steht seit 2011 im engen Kontakt zu Reporter ohne Grenzen. Im August 2015 nahm er ein Masterstudium auf dem Gebiet der Politikwissenschaften an der New School in New York auf. 
Er schreibt weiter für internationale Medien wie Monthly ReviewCounterpunchMedia with Conscience und The New Arab. Soheil kann auf Twitter gefolgt werden. 

Guinea

Ibrahima

Bah

 

Ibrahima Bah hat Literatur mit Journalismus als Schwerpunkt studiert. Im Jahr 2006 beendete er sein Masterstudium und begann eine Stelle bei einem freien Radiosender in Conakry, der Hauptstadt seiner Heimat Guinea. 2011 übernahm er die Leitung des größten interaktiven Senders des Radios „Liberty FM". Ein Jahr später wurde er Chefredakteur des Senders. Er kam 2013 für ein Praktikum bei der französischen Redaktion der Deutschen Welle nach Bonn. Als er sich nach seiner Rückkehr in Guinea für Pressefreiheit einsetzte, geriet er dort unter Druck, sodass er nach seinem zweiten Praktikum in Bonn 2014 nicht mehr dorthin zurückkehren konnte.

Während seines Asylverfahrens wurde er von Reporter ohne Grenzen unterstützt und begleitet. Er erhielt Asyl und konnte inzwischen in Deutschland Fuß fassen. Dank seiner Kontakte in der deutschen Medienwelt arbeitete er zunächst ehrenamtlich bei der Redaktionsgruppe Welle-Rhein-Erft in Bergheim, nahm am Mentoring Programm der Neuen Deutschen Medienmacher teil und absolvierte ein Praktikum beim Deutschlandfunk in Köln.

Seit Januar arbeitet er als Redakteur der französischsprachigen Seite von handbookgermany.de. bei den Neuen Deutschen Medienmachern. Auch der Familiennachzug ist ihm geglückt und die Familie hat eine Wohnung in Berlin gefunden. Eine echte Erfolgsgeschichte.

Somalia

Shiine Ahmed Culay

 

Shiine Ahmed Culay arbeitete seit 2010 in Somalia und im autonomen Puntland für verschiedene Medien, sowie für Radio Garowe, Garowe Times Horseed Media und Horn Cable TV.
In seinen kompetenten journalistischen Arbeiten analysierte er u.a. die sozialen Rahmenbedingungen, die zur Stärkung der islamistischen Gruppierung Al-Schabab führten, der eine Vielzahl von Anschlägen auf Journalist/innen in Somalia zur Last gelegt wird.
Herr Culay wurde bei einem schweren Bombenanschlag am 04.10.2011 verwundet, der von Al-Schabab vor einem Regierungskomplex verübt  wurde. Aufgrund der dieser für ihn lebensgefährlichen Arbeitsbedingungen sah er keine andere Alternative mehr als die Flucht aus Somalia. Er lebt seit September 2014 als Asylbewerber in Hagen und wartet auf die Bearbeitung seines Asylantrages. Shiine setzt seine journalistische Arbeit im Exil fort. Er arbeitete an der Dokumentation My Escape mit  und veröffentlicht seit kurzen Nachrichten auf einer eigenen Website.

Syrien

Serdar Darwish

 

Serdar Darwish ist ein syrischer Journalist, der seit dem Beginn der syrischen Revolution für oppositionelle Medien arbeitete. Nachdem sich die Sicherheitslage in Syrien für ihn jedoch verschärfte, beschloss er, mit seiner Familie in die Türkei zu flüchten. Auch dort erreichten ihn Drohnachrichten. Dies und der gesundheitliche Zustand seines Sohnes veranlassten ihn, schließlich in Deutschland Asyl zu beantragen. Reporter ohne Grenzen unterstützte ihn erfolgreich in seinem Verfahren um eine Aufenthaltserlaubnis. Inzwischen lebt die Familie in Westdeutschland und Reporter ohne Grenzen setzt sich weiterhin für eine baldige medizinische Versorgung seines Sohnes ein.

Türkei

Ismail

Eskin

 

Ismail Eskin ist ein freier türkischer Journalist, der vor allem für kurdische Medien in der Türkei arbeitete. So war er zum Beispiel bei der bekannten Zeitung Özgür Gündem tätig, die zwischenzeitlich verboten wurde. Ismail Eskin hatte zuletzt als freier Journalist die Auswirkungen des Einsatzes der türkischen Armee und der Sicherheitskräfte auf die Zivilbevölkerung in den kurdischen Gebieten dokumentiert. Um seine Erfahrungen im kurdisch-türkischen Konfliktgebiet zu verarbeiten, konnte er sich mit einem dreimonatigen Visum-Stipendium zur Hospitation bei der deutsch/türksichen Website taz.gazete in Berlin aufhalten. Anschließend haben wir ihn bei seinem Asylverfahren erfolgreich unterstützt. 

Afghanistan

Sharmila Hashimi

 

Wir unterstützen seit Juni 2013 die afghanische Journalistin Sharmila Hashimi – unter anderem im Asylverfahren. Die unabhängige Radio- und TV-Journalistin sowie Ausbilderin für Nachwuchsjournalisten wurde in Herat von den Taliban bedroht und musste Afghanistan verlassen. 
Sharmila Hashimi hat die Öffentlichkeitsarbeit von Reporter ohne Grenzen mit Interviews unterstützt. Sie lebt mit ihrem Sohn in Berlin und wartet auf eine Entscheidung im Asylverfahren.

Syrien

Doha

Hassan

 

Doha Hassan ist eine Autorin, Journalistin und Fotografin aus Syrien. Seit 10 Jahren arbeitet sie für internationale und nationale Zeitungen, TV-Sender und Web-Nachrichten als Reporterin und Redakteurin. Im Jahr 2013 hat sie den von der EU geförderten prestigeträchtigen Samir Kassir for Freedom of Expression Preis erhalten. Seit 2011 berichtet sie über die damals noch anfängliche Revolte in Syrien. Doha wagte sich oft in gerade von der Regierung verlorende Gebiete, die für andere Journalisten schwer zugänglich waren und berichtete über die menschliche Seite des Aufstands, der schnell sich zu einem kompromisslosen Bürgerkrieg entwickelte. 2014 veröffentlichte die Syria Association for Citizenship ihr Buch Table Ground. Seit kurzem arbeitet Doha Hassan für den deutschen TV-Sender ZDF.

Pakistan

Meera

Jamal

 

Meera Jamal ist eine pakistanische Journalistin. 2003 begann sie ihre Karriere in der Redaktion einer der ältesten und meistgelesenen englischsprachigen Zeitungen Pakistans – Dawn. In Karachi beteiligte sie sich an verschiedenen Medienkampagnen für Menschenrechte. 2008 kürte sie das US State Department zu einer der weiblichen Top Ten Journalistinnen in Pakistan, woraufhin sie in die USA geschickt wurde, um von dort über die Vorwahlen zu berichten. 2011 gewann sie den Filippas Engel Preis für ihre Arbeit in Pakistan. Aufgrund von Drohungen in ihrer Heimat musste Meera Jamal 2008 Pakistan verlassen. Sie arbeitet mit Journalisten helfen Journalisten und den Neuen Medienmachern zusammen.
Sie lebt mit ihrer Familie in Wiesbaden. Ein aktueller Artikel über Meera Jamal wurde in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht.

Aserbaidschan

Emin

Milli

 

Emin Abdullayev (Pseudonym Emin Milli) ist ein aserbaidschanischer Blogger und Journalist, dessen Engagement für Menschenrechte, insbesondere für Meinungs-und Pressefreiheit in Aserbaidschan international hoch angesehen ist. Aufgrund seiner politischen und publizistischen Aktivitäten gegen Machtmissbrauch und Korruption wurde er von 2009-2011 in Aserbaidschan inhaftiert und lediglich auf Bewährung freigelassen. Während dieser 17-monatigen Haft erhielt er internationale Unterstützung unter anderem von deutschen Bundestagsabgeordneten und wurde von Amnesty International als gewaltloser politischer Gefangener eingestuft. Nach der Niederschlagung von Protesten gegen das Regime von Präsident Aliew wurde er im Januar 2013 zu 15 Tagen Arrest verurteilt. Emin Milli lebt derzeit im Exil in Berlin. Gemeinsam mit weiteren Bloggern und Künstlern gründete er 2013 das Onlinemedium Meydan TV, welches unabhängige Informationen aus und über Aserbaidschan bereitstellt. 

Iran

Maryam

Mirza

 

Maryam Mirza ist eine iranische Journalistin und hat sowohl für offizielle Fachzeitschriften, als auch für alternative Projekte gearbeitet, unter anderem für die allerersten Webseiten iranischer Frauen, die via Internet in Form von Online-Kampagnen und Webseiten ihre Rechte einfordern. Sie hat den Iran 2009 verlassen und arbeitet jetzt in Bonn bei der Deutschen Welle. Sie weiß nicht, ob man ihre Situation als „Exil“ oder „Immigration“ oder „Zwangsumsiedlung“ bezeichnen kann. Sie fühlt sich jedenfalls wie im Exil. Trotzdem hält sich das nicht davon ab, das Leben zu genießen und eine neue Kultur kennenzulernen. Es ist eine Art Lernprozess.

Somalia

Abdifatah Hussen Mohamed

 

Abdifatah Hussen Mohamed wurde am 29.08.1990 in Mogadischu, der Hauptstadt Somalias, geboren. Nachdem er die Hochschule beendet hatte, absolvierte er dort ein Praktikum als Journalist. Später arbeitete er bei Radio Shabelle in Mogadischu. Seit fast zwei Jahren wohnt er nun mit seiner Familie in Schweinfurt und arbeitet ehrenamtlich für den somalischen Fernsehsender Somsat TV.

Simbabwe

Itai Mushekwe

 

Itai Mushekwe ist ein politischer und investigativer Journalist aus Simbabwe. Er hat für die landesweit führende Wochenzeitung „The Zimbabwe Independent“ als politischer Reporter gearbeitet. Seine journalistische Karriere hat jedoch mit seiner Anstellung als Boulevardjournalist begonnen. 2007 ging er ins Exil nach Deutschland. Ein Jahr später wurde er mit dem Johann-Philipp-Palm-Preis für Meinungs- und Pressefreiheit geehrt. Er wurde ausgezeichnet für seine Bemühungen, Politik- und Wirtschaftsskandale unter der Regierung von Robert Mugabe in Simbabwe aufzudecken. Er schrieb für internationale Medien wie für die Zeitungen  „New Times of Moscow“ in Russland und „The Daily“ und „Sunday Telegraph” in Großbritannien. Mit Spotlight Zimbawe hat er eine eigene Nachrichtenplattform zu den aktuellen Entwicklungen in seinem Heimatland gegründet. 

Im Frühjahr 2016 absolvierte er ein Praktikum beim Handelsblatt. Auf 3satwurde ein Kulturzeit Interview mit ihm veröffentlicht.

Afghanistan

Mortaza Rahimi

 

Emin AbMortaza Rahimi ist ein junger Journalist aus Afghanistan. Als Reporter arbeitete er für mehrere afghanische Zeitungen und Webseiten. Er gehört der ethnischen Minderheit der Hazara an, welche in Afghanistan regelmäßigen Verfolgungen ausgesetzt ist. Mortaza hegt Hoffnung für sein kriegsgeschundenes Land und setzt sich für Frieden und eine Gleichberechtigung der Hazara ein. Dies war für ihn auch der Hauptgrund zu schreiben und den Beruf des Journalisten zu wählen. Seit Ende 2011 lebt er in Deutschland und steht seitdem mit Reporter ohne Grenzen im engen Kontakt. Er konnte bei der TAZ Anfang 2016 ein Praktikum absolvieren.  

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